Heute morgen um 7 Uhr schaute ich draussen nach dem Wetter. Da sah ich zwei Kängurus vor dem Bungalow. Natürlich holte ich die Kamera und als ich bedächtig auf die zwei Roos zuging, hoppelte mir eines entgegen!
Es stellte sich dann heraus, dass sich im Coomallo Park bei Renate sieben Kängurus zu Hause fühlen. Kein Wunder da dieses zu Hause ein echtes Bijoux ist.
Anka hatte etwas später die Gelegenheit der Känguru Dame “Skip” einen Apfel zu reichen.
Auf dem Photo ist das Junge leider nicht zu sehen.
Category Archives: Tiere
Parrot Breeding Station
Wir sind gestern in Kalbarri angekommen und konnten leider nur einen Teil des Nationalparks besuchen. Die Dirt Road zu “Nature Window” (auf unserer Hochzeitskarte abgebildet) ist wegen dem Regen geschlossen.
Da es auch heute noch geregnet hat, wird diese auch morgen noch geschlossen sein – und wir müssen weiter….
Heute haben wir dafür Zeit gehabt “Rainbow Jungle”, eine private Zuchtstation für einheimische Papageienarten zu besuchen. Dabei sind mir einige gute Aufnahmen gelungen.
Gestern waren im Wildflower Center und haben (nicht nur dort) viele Wildblumen bewundern können. Die Saison startet gerade! Darunter auch einige Orchideen, die allerdings recht klein sind und den Fotografen in die Knie gezwungen haben 😉
In der Galerie “West Coast” könnt Ihr euch einige der Fotos ansehen.
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Baird Bay – Delphine & Seelöwen
Absolut phantastisch!!!
He Leute, das war ein Erlebnis. Da störte auch das nasse Wetter und das 18 Grad “warme” Wasser nicht.
Zuerst waren wir (6 Touristen und 2) Guides die Delphine besuchen. Oder besser gesagt, die Delphine statteten uns einen Besuch ab und blieben um das Boot als wir nach über einer 1/2 Stunde wieder an Bord gingen. Mit Schnorchel und Tauchermaske ausgestattet versuchten wir die Delphine frühzeitig zu sehen. Das ist gar nich so einfach: rechts, links, vorne, hinten oder unten. Und es galt auch die Ohren offen zu halten. Ja tatsächlich die Pfeif- und Klicklaute kann man unter Wasser hören.
Eine Gruppe von mind. 8 Tieren flitzte um uns herum oder 2 – 3 dieser eleganten Schwimmer liessen sich die Zeit uns plumpe Wesen zu beäugen. Die Delphine spielten und balgten sich untereinander. Durch uns liessen sie sich absolut nicht stören.
Danach ging’s zu den Seelöwen (sealions). Wegen der Ebbe mussten wir zuerst im flachen Wasser gehen und als wir näher waren, abliegen und schwimmen/krabbeln, um die Tiere nicht zu beunruhigen. Unser Ziel war ein Pool, wo es mehr Wasser hatte (2-3m tief). Dort befand sich anfangs nur ein Seelöwe, der uns neugierig beobachtete. Aber kaum waren Troy, unser Guide, und ich
im Pool kamen weitere Seelöwen angeschwommen, umkreisten uns und betrachteten uns voller Interesse. Meine Füsslinge aus Neopren hatten es einen verspielten Seelöwen besonders angetan – spielerisch stupfte er meinen Fuss oder “knabberte” dran. Dabei hat er aber sein Maul steht’s offen gelassen – war sicher auch besser so 😉
Nur einmal wurde es mir etwas mulmig: als ich plötzlich unter mir ein riesigen Kerl von einen Seelöwen sah, der mich eingehend beäugte. Da habe ich doch die Arme verschränkt und wollte möglichst harmlos wirken, ganz nach den Motto: ” ich tu dir nichts, du tust mir nichts”
Troy hat im Wasser Steine fallen lassen, welche die jungen Seelöwen fingen. Ich beobachtete auch einen Seelöwen, der einen Stein im Sand anstupfte, als ob er zum weiterspielen auffordern wollte. Als die Guides als letzte zum Boot zurückkehrten, wurden sie von einem Seelöwen begleitet. Hat er unser gehen etwa bedauert?
Dass Delphine sehr intelligente Wesen sind, ist seit langen bekannt. Nach diesem Treffen mit den Seelöwen, stellt sich mir die Frage, ob wir nicht auch die Seelöwen unterschätzen?
Der Skipper Alan macht diese Exkursionen seit bereits 18 Jahren und er hat betont, dass weder die Delphine noch die Seelöwen jemals gefüttert wurden! Die Neugier und der Spieltrieb genügt um unvergessliche Erlebnisse zu vermitteln.
Ich werde diesen Tag sicher nie vergessen!
PS: trotz Nässe habe ich meine Kamera nach anfänglichem zögern mitgenommen. Ist alles gut gegangen und ich denke es hat sich gelohnt. Aber urteilt selber.
Mehr folgt in der Gallerie, wenn ich wieder einmal WLAN zur Verfügung habe.
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neue Bilder
Gestern abend bin ich Langhorne Creek bei meiner Cousine angekommen und hatte nun die Gelegenheit wieder einige Bilder hochzuladen.
Hier findet ihr die neuen Bilder.
Der Nachthimmel fasziniert mich immer wieder. In der Südhemisphere sieht man einen Arm der Milchstrasse – und da wimmelt es nur so von Sternen.
Das Wetter war teils recht eigen. Das Licht und die Wolken ergaben recht stimmungsvolle Bilder, wie das nachfolgende Bild zeigt.
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Goanna & Bearded Dragon
Heute war ich im Warrambungle Nationalpark. Das Visitor Center war zu, die meisten Aussichtspunkte mit mehrstündingen Wanderungen verbunden, die mit der momentanen Temperaturen nur schwer vereinbar sind. Kein Wunder war ich ein wenig frustriert.
Aber meine Begegnungen mit einem Waran (Goanna) während einem 40 minütigen Bushwalk zu einem Aussichtspunkt, brachte alles wieder ins Lot!
Mit höchster Wahrscheinlichkeit handelt es sich hier um einen Buntwaran.
Als ich dann auf der Weiterfahrt noch knapp einer Bartagame ausweichen konnte, die sich gemütlich auf dem Asphalt ihrem Sonnenbad hingab, war der Tag vollauf gerettet ;-)
Übrigens liess sich die Bartagame aus dem Auto problemlos ablichten. Erst als ich aus dem Auto stieg, würde es ihr offenbar zu heikel – und weg war sie…
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Lightning Ridge
Lighting Ridge ist bekannt für seine “Black Opals”, die wertvollsten und teuersten Opale Australien. Ich persönlich schätze die Boulder Opale aus Quilpie mehr, aber das ist natürlich Geschmacksache.
Tja, meine Reiseroute nahm einen anderen Verlauf als geplant. Bei der Planung der Reise habe ich sowohl Lightning Ridge wie auch den Mount Kaputar Nationalpark auf meiner Liste gehabt, später aber gestrichen. Aber ich bin flexibel und das heisse Wetter liess eine Änderung der Route sinnvoll erscheinen. Also blieb ich bis am Sonntag morgen an der Küste. Von Port Macquarie aus ging es dann ins Landesinnere.
Der Mount Kaputar Nationalpark ist hoch gelegen. Dadurch war das Camping dort sehr angenehm. In der Nacht war der Wind allerdings heftig, aber immerhin war ich von den Bäumen geschützt. Bei diesem Berg handelt es sich um Überreste eines Vulkans, der vor über 17 Millionen Jahren aktiv ¨!” war.
Hier habe ich auch die ersten Känguruhs getroffen, die recht neugierig aber auch vorsichtig waren.
In der Nähe von Narrabri sind 6 Radioteleskope (Australien Telescop Compact Array)aufgestellt. Diese liegen auf einem mehere Kilometer langen Schienenstrang. Bin auf Parkes gespannt. Dort hat zwar nur ein Radioteleskop dafür ist es noch grösser. Übrigens können mit dem Array Signale empfangen werden, für die bei enem einzelnen Radioteleskop eine Schüssel von 6km Durchmesser nötig wäre!
In Lightning Ridge besuchte ich eine alte Lady, die ihre Familienerbstücke ausgestellt hat und mir die Geschichte ihrer Ururgrossmutter erzählte, die aus Wales nach Australien auswanderte. Besser gesagt, ihr Mann ging nach Australien und sie sollte in Indien zurückbleiben. Nach kurzer Zeit war sie des Wartens überdrüssig, kaufte Tee, Zucker und Kaffee belud damit ein Schiff und führ nach Melbourne um von dort aus zu den Goldfeldern zu gehen und ihre Waren zu verkaufen. Ihr Mann war anscheinend nicht sehr begeistert…
Natürlich musste ich auch auf die Opalfelder selber gehen und habe mir sogar eine Mine von Innen angesehen. Gut ich gebe zu diese war stillgelegt – aber der Eigentümer wandelte sich zum Künstler und hat in der weichen Sandschicht auf dem oberen Level der Mine kunstvolle Figuren geschaffen. Sehr orginell und durchaus talentiert. Ja zwischendurch galt es auch die beiden Pubs auf den Minenfeldern zu besuchen.
Am besten schaut ihr Euch die paar Bilder gleich selber an:
Port MacQuarie – Lightning Ridge