Viel blauer Ozean und Antennenskulpturen

Heute nach dem Frühstück an der Hauptstrasse (ich dachte an die Holländer an der Mosel in den 70ern, wer hätte gedacht, dass man das mal am eigenen Leib erfährt und dazu in Australien, dem Kontinent der weiten Natureinsamkeit) fuhren wir die Halbinsel weiter Richtung Norden. Beeindruckend und von einer ästhetisch schönen Funktionalität sind die bis zu 387 Meter hohen Antennen, die 1967 für den Funkverkehr mit den U- Booten erbaut wurden.Der Cape Range-Nationalpark verfügt über schöne Strände, eine sehr schöne Flora, und das Schönste hier ist sicher die nährstoffreiche Meereswelt mit vielen Riffen, wo man zur Zeit sogar noch Walhaien begegnen kann. Dazu muss man natürlich unter Wasser. Zunächst darf Gabriel sein pädagogisches Geschick mit mir im Swimmimgpool des Hotels üben, wo ich mich im Schnorcheln versuchen werde, bevor ich mich in den zur Zeit durch den Wind bewegten und aufgewühlten Ozean wage.

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2 thoughts on “Viel blauer Ozean und Antennenskulpturen”

  1. Goede Middag, Nederlanders! Ja, die Frühstücksszenerie, die du beschreibst, weckt natürlich auch bei mir Jugenderinnerungen. Plötzlich ist man auf der anderen Seite und versteht, wie ein solches scheinbar sinnloses und befremdliches Verhalten zustande kommt. Mir ging es öfter schon ähnlich auf Streckenwanderungen, auf denen man manchmal gezwungen ist, ein Stück an der Landstraße entlang zu gehen. (“Warum latschen die Leute die Straße entlang, wenn es auch Wanderwege gibt?” 30/40 Jahre später weiß ich die Antwort: Weil manche Fernwanderwege über Landstraßen führen, was man natürlich nicht merkt, wenn eine sogenannte “Wanderung” nicht mehr als max. 15 km Rundweg vom Wanderparkplatz aus umfasst.) Ach ja, das Leben und die Reisen erweitern den Horizont. Das Antennenfoto haben wir gestern abend schon bestaunt. Ich bin sehr gespannt, mehr vom Cape Range-Nationalpark zu lesen und zu sehen, natürlich mit Originalfotos von dir aus dem aufgewühlten Ozean. Müssen wir uns Sorgen machen? Gut, dass unsere Mutter das nicht mehr erleben muss. (Smileyfuntkion nicht verfügbar, aber mitgedacht.) Nein, ernsthaft: Es klingt sehr spannend. Genießt das Bett und das Schnorcheln. Liebe Grüße von Silke

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