Baird Bay – Delphine & Seelöwen

Absolut phantastisch!!!

He Leute, das war ein Erlebnis. Da störte auch das nasse Wetter und das 18 Grad “warme” Wasser nicht.
Zuerst waren wir (6 Touristen und 2) Guides die Delphine besuchen. Oder besser gesagt, die Delphine statteten uns einen Besuch ab und blieben um das Boot als wir nach über einer 1/2 Stunde wieder an Bord gingen. Mit Schnorchel und Tauchermaske ausgestattet versuchten wir die Delphine frühzeitig zu sehen. Das ist gar nich so einfach: rechts, links, vorne, hinten oder unten. Und es galt auch die Ohren offen zu halten. Ja tatsächlich die Pfeif- und Klicklaute kann man unter Wasser hören.
Eine Gruppe von mind. 8 Tieren flitzte um uns herum oder 2 – 3 dieser eleganten Schwimmer liessen sich die Zeit uns plumpe Wesen zu beäugen. Die Delphine spielten und balgten sich untereinander. Durch uns liessen sie sich absolut nicht stören.

Danach ging’s zu den Seelöwen (sealions). Wegen der Ebbe mussten wir zuerst im flachen Wasser gehen und als wir näher waren, abliegen und schwimmen/krabbeln, um die Tiere nicht zu beunruhigen. Unser Ziel war ein Pool, wo es mehr Wasser hatte (2-3m tief). Dort befand sich anfangs nur ein Seelöwe, der uns neugierig beobachtete. Aber kaum waren Troy, unser Guide, und ich
im Pool kamen weitere Seelöwen angeschwommen, umkreisten uns und betrachteten uns voller Interesse. Meine Füsslinge aus Neopren hatten es einen verspielten Seelöwen besonders angetan – spielerisch stupfte er meinen Fuss oder “knabberte” dran. Dabei hat er aber sein Maul steht’s offen gelassen – war sicher auch besser so 😉

Nur einmal wurde es mir etwas mulmig: als ich plötzlich unter mir ein riesigen Kerl von einen Seelöwen sah, der mich eingehend beäugte. Da habe ich doch die Arme verschränkt und wollte möglichst harmlos wirken, ganz nach den Motto: ” ich tu dir nichts, du tust mir nichts”
Troy hat im Wasser Steine fallen lassen, welche die jungen Seelöwen fingen. Ich beobachtete auch einen Seelöwen, der einen Stein im Sand anstupfte, als ob er zum weiterspielen auffordern wollte. Als die Guides als letzte zum Boot zurückkehrten, wurden sie von einem Seelöwen begleitet. Hat er unser gehen etwa bedauert?

Dass Delphine sehr intelligente Wesen sind, ist seit langen bekannt. Nach diesem Treffen mit den Seelöwen, stellt sich mir die Frage, ob wir nicht auch die Seelöwen unterschätzen?

Der Skipper Alan macht diese Exkursionen seit bereits 18 Jahren und er hat betont, dass weder die Delphine noch die Seelöwen jemals gefüttert wurden! Die Neugier und der Spieltrieb genügt um unvergessliche Erlebnisse zu vermitteln.

Ich werde diesen Tag sicher nie vergessen!

PS: trotz Nässe habe ich meine Kamera nach anfänglichem zögern mitgenommen. Ist alles gut gegangen und ich denke es hat sich gelohnt. Aber urteilt selber.
Mehr folgt in der Gallerie, wenn ich wieder einmal WLAN zur Verfügung habe.

Related Images:

Wind & Regen

Ich sitze im “Schäerme” auf der Terasse das Hotels in Streaky Bay und höre den Regentropfen zu, die auf das Plexiglasdach niederprasseln.
Gestern habe ich die Windturbinen (
35 an der Zahl) bewundert, welche 36’000 Haushalte mit Strom versorgen können. Hier noch genaure Zahlen für Felice:
35 2 Megawatt Turbinen (Enercon E70)
70 Megawatt Gesamtkapazität
Max. Leistung ab ca. 49 km/h
funktioniert ab 10 und bis 122 km/h
Drehzahl: 8 – 21 rpm
Länge Rotorblatt: 33.3 m
Durchmesser Rotoren: 71m
befestigt auf Stahlmast auf 85 m Höhe
Gesamthöhe von 120 Meter
Projektkosten: 130 Mio. A$

Danach besuchte ich den Port Lincoln National Park, wo ich auch campierte. Da musste ich doch tatsächlich meine Fleecejacke hervorholen – es wurde richtig kühl und der starke Wind tat sein übriges…
Und heute ist der Regen hinzugekommen, zuerst nur zögernd “tröpfchenweise”. Aber jetzt scheint er sich festgebissen zu haben.
Aber was soll’s: morgen gehe ich Baden und werde ja dann sowieso nass;)
in Baird Bay (googelt mal) werde ich mit Seelöwen und Delphinen schwimmen. Ich bin riesig gespannt!
Und Glück hatte ich auch noch – morgen früh ist die letzte Ausfahrt zu den Seelöwen, da danach das Wetter noch schlechter wird.

Also wenn mich morgen die Seelöwen nicht fressen, melde ich mich bald wieder!

Related Images:

Langhorne Creek & Wineries

hallo Leute – auch ich habe gefroren!

Heute morgen um 7 Uhr hatten wir in Langhorne Creek nur 8Grad – und mir wird erzählt, dass es hier vor nicht mal 14 Tagen 45Grad hatte. 😉

Heute nachmittag wurde es dann aber immerhin 34Grad warm…

Meine Cousine Marie-Claire lebt hier mit ihrem Mann Hans-Jörg in Langhorne Creek. Hans-Jörg hat mich mit selber gefangen Mullet aus dem Coorong verwöhnt, welche er als richtiger Aussie (wenn auch mit Schweizer Akzent, sorry mate) auf dem Barbie gegrillt hat.

Langhorne Creek ist etwas kleiner als Barossa oder Clare Valley. Aber ich kann Euch versichern, dass es hier ausgezeichnete Weine gibt.

Gestern nachmittag haben wir drei Wineries besucht: Bremerton, Lake Breeze und Winehouse (Ben Potts, John’s Blend, Gipsie Jack). Bei Lake Breeze ist mir ein Blend aus Cabernet Sauvignon und Petit Verdot aufgefallen, der aber nicht zur Degustation bestimmt und ausverkauft war. Ich drückte der netten Lady hinter den Tresen mein Bedauern aus und diese hatte wohl Mitleid mit mir – oder war es Symphatie? Auf jeden Fall kam Sie mit einer Flasche “Arthur’s Reserve” des Jahrgangs 2003 aus dem Hinterraum zurück, entkorkte diese und wir durften den Wein doch degustieren – und er gefiel mir ausserordentlich!

Aber es kam noch besser: Sie gab uns die Flasche mit, mit der Bemerkung “I have to get rid of the evidence” und einem Schmunzeln auf den Lippen.

Natürlich haben wir diese Flasche (aber nicht nur diese) an jenem Abend genossen. Len Potts, ein bekannter ehemaliger Winemaker aus Langhorne Creek, leistete uns dabei Gesellschaft. Sein Grossvater war in  Langhorne Creek bereits Winemaker und Len’s Sohn und Enkel führen die Tradition mit Erfolg fort.

Related Images:

neue Bilder

Gestern abend bin ich Langhorne Creek bei meiner Cousine angekommen und hatte nun die Gelegenheit wieder einige Bilder hochzuladen.

Hier findet ihr die neuen Bilder.

Der Nachthimmel fasziniert mich immer wieder. In der Südhemisphere sieht man einen Arm der Milchstrasse – und da wimmelt es nur so von Sternen.

Das Wetter war teils recht eigen. Das Licht und die Wolken ergaben recht stimmungsvolle Bilder, wie das nachfolgende Bild zeigt.

Related Images:

the Coorong – Sunset

Durfte heute abend einen tollen Sonnenuntergang am Lake Alexander erleben. Ich bin nun in Südaustralien und habe den Coorong Nationalpark mit seinen Salzseen und Lagunen besucht.
Leider kam ich bisher nicht mehr dazu Bilder in die Galerie hochzuladen.
In White Cliff hat es doch tatsächlich geregnet und es hatte kühle 28Grad (um diese Zeit sind 40+ üblich).
Dafür zwangen mich die wegen Regen geschlossenen Dirt Roads wiederum die asphaltierte Straße zu nehmen und die Nationalparks blieben unbesucht.
Dafür traf ich Broken Hill wiederum auf Helga und Friedemann, welche ich in White Cliffs getroffen hatte. Im Campingplatz wurde ich gleich zum z’Nacht eingeladen. Ihr seht mir geht’s bestens.
Am folgenden Tag haben wir zusammen Silverton besucht, das des öfteren als Filmkulisse diente – z.B. Mad Max II.

Anbei die passenden Bilder

Related Images:

Road Closed

Mein heutiges Ziel: White Cliffs
Ich hab’s auch geschafft und befinde mich nun in der Underground Bar und warte mit einem “Campari Orange” auf’s Nachtessen.
Da es letzte Nacht etwas geregnet, habe ich mich im Internet erkundigt und tatsächlich, die Strasse nach Wilcunia war geschlossen!
Da habe ich halt den Umweg über Broken Hill genommen und dort war der direkte Weg wieder gesperrt. Das Beste: die Tourist Information wusste dies nicht. Gut hatte ich nochmals selbst auf der entsprechenden Website nachgesehen!
Nun bin ich statt ca. 280km 440km gefahren – dafür war die ganze Strecke geteert (sealed road instead of dirt road).

Related Images:

That’s a Burger !

Das nenne ich einen Burger. Habe Beefburger the lot bestellt – und siehe da…
Inhalt Salat, Tomaten, Zwiebeln, Randen (na ja), Spiegelei, Speck (ham) und natürlich das Beef selbst… 😉

Der Eintrag kommt verspätet, da ich nun doch mal ohne Netzwerke auskommen muss 🙁

Ich bin am Abend des 14.Feb. im Mungo Nationalpark angekommen. Habe von Parkes hierher 660km zurückgelegt und hier wurde ich von Hundertschaften begeisterter Fliegen empfangen. Ich habe mich richtig aufs Dunkel werden gefreut!

Related Images:

Goanna & Bearded Dragon

Heute war ich im Warrambungle Nationalpark. Das Visitor Center war zu, die meisten Aussichtspunkte mit mehrstündingen Wanderungen verbunden, die mit der momentanen Temperaturen nur schwer vereinbar sind. Kein Wunder war ich ein wenig frustriert.

Aber meine Begegnungen mit einem Waran (Goanna) während einem 40 minütigen Bushwalk zu einem Aussichtspunkt, brachte alles wieder ins Lot!


Mit höchster Wahrscheinlichkeit handelt es sich hier um einen Buntwaran.

Als ich dann auf der Weiterfahrt noch knapp einer Bartagame ausweichen konnte, die sich gemütlich auf dem Asphalt ihrem Sonnenbad hingab, war der Tag vollauf gerettet ;-)


Übrigens liess sich die Bartagame aus dem Auto problemlos ablichten. Erst als ich aus dem Auto stieg, würde es ihr offenbar zu heikel – und weg war sie…

Related Images:

Lightning Ridge

Lighting Ridge ist bekannt für seine “Black Opals”, die wertvollsten und teuersten Opale Australien. Ich persönlich schätze die Boulder Opale aus Quilpie mehr, aber das ist natürlich Geschmacksache.

Tja, meine Reiseroute nahm einen anderen Verlauf als geplant. Bei der Planung der Reise habe ich sowohl Lightning Ridge wie auch den Mount Kaputar Nationalpark auf meiner Liste gehabt, später aber gestrichen. Aber ich bin flexibel und das heisse Wetter liess eine Änderung der Route sinnvoll erscheinen. Also blieb ich bis am Sonntag morgen an der Küste. Von Port Macquarie aus ging es dann ins Landesinnere.

Der Mount Kaputar Nationalpark ist hoch gelegen. Dadurch war das Camping dort sehr angenehm. In der Nacht war der Wind allerdings heftig, aber immerhin war ich von den Bäumen geschützt. Bei diesem Berg handelt es sich um Überreste eines Vulkans, der vor über 17 Millionen Jahren aktiv ¨!” war.
Hier habe ich auch die ersten Känguruhs getroffen, die recht neugierig aber auch vorsichtig waren.

In der Nähe von Narrabri sind 6 Radioteleskope (Australien Telescop Compact  Array)aufgestellt. Diese liegen auf einem mehere Kilometer langen Schienenstrang. Bin auf Parkes gespannt. Dort hat zwar nur ein Radioteleskop dafür ist es noch grösser. Übrigens können mit dem Array Signale empfangen werden, für die bei enem einzelnen Radioteleskop eine Schüssel von 6km Durchmesser nötig wäre!

In Lightning Ridge besuchte ich eine alte Lady, die ihre Familienerbstücke ausgestellt hat und mir die Geschichte ihrer Ururgrossmutter erzählte, die aus Wales nach Australien auswanderte. Besser gesagt, ihr Mann ging nach Australien und sie sollte in Indien zurückbleiben. Nach kurzer Zeit war sie des Wartens überdrüssig, kaufte Tee, Zucker und Kaffee belud damit ein Schiff und führ nach Melbourne um von dort aus zu den Goldfeldern zu gehen und ihre Waren zu verkaufen. Ihr Mann war anscheinend nicht sehr begeistert…


Natürlich musste ich auch auf die Opalfelder selber gehen und habe mir sogar eine Mine von Innen angesehen. Gut ich gebe zu diese war stillgelegt – aber der Eigentümer wandelte sich zum Künstler und hat in der weichen Sandschicht auf dem oberen Level der Mine kunstvolle Figuren geschaffen. Sehr orginell und durchaus talentiert. Ja zwischendurch galt es auch die beiden Pubs auf den Minenfeldern zu besuchen.

Am besten schaut ihr Euch die paar Bilder gleich selber an:
Port MacQuarie – Lightning Ridge

Related Images:

Barramundi Fillet

endlich wieder Barramundi!
Ein Fisch aus dem Norden Australiens, der hervorragend schmeckt. Kann ich nur empfehlen!
… ein weiterer Grund wieso ich Australien “agfrässe” bin 😉

Tja und die Portionen… aber seht doch selber!

Related Images:

travel blog of Gabriel & Anka