Lighting Ridge ist bekannt für seine “Black Opals”, die wertvollsten und teuersten Opale Australien. Ich persönlich schätze die Boulder Opale aus Quilpie mehr, aber das ist natürlich Geschmacksache.
Tja, meine Reiseroute nahm einen anderen Verlauf als geplant. Bei der Planung der Reise habe ich sowohl Lightning Ridge wie auch den Mount Kaputar Nationalpark auf meiner Liste gehabt, später aber gestrichen. Aber ich bin flexibel und das heisse Wetter liess eine Änderung der Route sinnvoll erscheinen. Also blieb ich bis am Sonntag morgen an der Küste. Von Port Macquarie aus ging es dann ins Landesinnere.
Der Mount Kaputar Nationalpark ist hoch gelegen. Dadurch war das Camping dort sehr angenehm. In der Nacht war der Wind allerdings heftig, aber immerhin war ich von den Bäumen geschützt. Bei diesem Berg handelt es sich um Überreste eines Vulkans, der vor über 17 Millionen Jahren aktiv ¨!” war.
Hier habe ich auch die ersten Känguruhs getroffen, die recht neugierig aber auch vorsichtig waren.
In der Nähe von Narrabri sind 6 Radioteleskope (Australien Telescop Compact Array)aufgestellt. Diese liegen auf einem mehere Kilometer langen Schienenstrang. Bin auf Parkes gespannt. Dort hat zwar nur ein Radioteleskop dafür ist es noch grösser. Übrigens können mit dem Array Signale empfangen werden, für die bei enem einzelnen Radioteleskop eine Schüssel von 6km Durchmesser nötig wäre!
In Lightning Ridge besuchte ich eine alte Lady, die ihre Familienerbstücke ausgestellt hat und mir die Geschichte ihrer Ururgrossmutter erzählte, die aus Wales nach Australien auswanderte. Besser gesagt, ihr Mann ging nach Australien und sie sollte in Indien zurückbleiben. Nach kurzer Zeit war sie des Wartens überdrüssig, kaufte Tee, Zucker und Kaffee belud damit ein Schiff und führ nach Melbourne um von dort aus zu den Goldfeldern zu gehen und ihre Waren zu verkaufen. Ihr Mann war anscheinend nicht sehr begeistert…
Natürlich musste ich auch auf die Opalfelder selber gehen und habe mir sogar eine Mine von Innen angesehen. Gut ich gebe zu diese war stillgelegt – aber der Eigentümer wandelte sich zum Künstler und hat in der weichen Sandschicht auf dem oberen Level der Mine kunstvolle Figuren geschaffen. Sehr orginell und durchaus talentiert. Ja zwischendurch galt es auch die beiden Pubs auf den Minenfeldern zu besuchen.
Am besten schaut ihr Euch die paar Bilder gleich selber an:
Port MacQuarie – Lightning Ridge